Sicherlich kennst auch du Leinsamen, zumeist stehen sie bei unseren Großeltern im Küchenschrank oder du hast sie im Reformhaus schon mal gesehen. Aber wofür sind die gut? Und schmeckt das überhaupt?

Leinsamen gibt es in braun und weiß-gelblich. Außerdem gehört es zu den ältesten von uns kultivierten Pflanzen – bereits seit 5.000 Jahren bedienen wir uns an den Heilkräften der kleinen unscheinbaren Samen des Flachs (auch Lein genannt).

Gut für unsere Verdauung

Die Samen bestehen zu etwa 25% aus Eiweiß, zu 30-45% aus Öl und zu etwa 25 % aus Ballaststoffen. Von eben jenen Ballaststoffen essen wir heutzutage viel zu wenig, im Fast- und Junkfood sind Ballaststoffe einfach nicht enthalten. Dabei sind sie so wichtig für uns! Ballaststoffe sind unverdaulich und quellen im Magen auf, so machen sie uns satt und helfen bei der Verdauung. In Kombination mit dem ebenfalls enthaltenen Leinöl wird so unsere Verdauung angeregt und Verstopfungen gelöst.

Auch wenn keiner so richtig drüber reden möchte, seid ehrlich zu euch selbst, wie oft habt ihr einen unangenehm aufgeblähten Bauch, könnt nicht richtig auf die Toilette und fühlt euch in eurer eigenen Haut unwohl?

Ballaststoffe sind die fleißigen Helferchen unserer Verdauung.

Aber was ist denn so schlimm daran, wenn ich mal nicht ‚kann‘? Wenn ihr unter Verstopfungen leidet, stimmt bei euch etwas nicht! Ursachen hierfür gibt es viele. Sprecht euren Arzt drauf an – auch wenn das Thema für euch unangenehm ist, für ihn ist es etwas Alltägliches. Bedenkt, dass unser Darm ein etwa 32m² großes Organ ist und aus sehr empfindlichen Mikroorganismen besteht.

Lasst euch von den kleinen Samen helfen! Geschmacklich sind sie eher neutral, dafür sind sie vielseitig einsetzbar. Es gibt hervorragendes Müsli mit vielen Leinsamen mit welchen ihr bereits morgens eurer Verdauung auf die Sprünge helfen könnt. Auch vielseitige Brotvarianten gibt es mit den kleinen Samen. Anstatt beim Salat zu Weißbrot zu greifen, probiert die Alternative und tut eurem Körper damit etwas Gutes. Auch für zwischendurch gibt es mittlerweile Produkte, welche auf der Basis von Leinsamen hergestellt werden – ein Blick in unseren Shop lohnt sich.

Trinkt, trinkt, trinkt

Eine erste Wirkung der Leinsamen werden ihr nach zwei bis drei Tagen Anwendung feststellen können. Was ihr auf alle Fälle tun solltet – viel trinken! Die Leinsamen werden euch durstig stimmen, da diese viel Flüssigkeit binden. Gibt dem Durst nach und trinkt fleißig.

Natürlich beachtet ihr folgendes:
Solltet ihr gerade unter akuter Verstopfung leiden, gerade schwanger sein (und unter Verstopfung leiden) oder einen Darmverschluss erlitten haben, so sprecht vorher bitte mit eurem Arzt. Auch wenn Leinsamen pflanzlich und für gesunde Menschen einfach in der Anwendung sind, so solltet ihr kein Risiko eingehen.

Nun liegt es an dir. Probier sie aus – trau dich!

Wie bei so vielen anderen Themen wusste deine Oma schon damals was gut für sie und natürlich ihre Liebsten ist. Und wir sind uns sicher – deine Oma würde sich bestimmt über neue leckere Rezepte mit Leinsamen freuen. Also inspirier sie und zeig ihr wie die kleinen Samen heutzutage verwendet werden können.

Related Posts

  • Superfood

    Superfood – in aller Munde oder doch nur ein Marketing Gag? Und wo...
  • Die Cashewnuss

    Wo kommt sie her? Wie wächst sie? Ist sie wirklich eine Nuss oder...
  • Die Mandel

    Allroundtalend? Mandeln gibt’s doch nur im Nikolaus-Säckchen und zu Weihnachten? Was soll man...