Allroundtalend? Mandeln gibt’s doch nur im Nikolaus-Säckchen und zu Weihnachten? Was soll man sonst noch damit machen?  Okay, ab und an zum Knabbern im Studentenfutter – aber sonst?

Mandelbäume werden bereits seit 4.000 Jahren kultiviert. In Italien werden Sie über Brautpaare geworfen um das bittersüße Leben zu demonstrieren und die Mandelblüte zieht jährlich unzählige Besucher in die Anbaugebiete. Vielleicht ist die Mandel, die genau genommen die Steinfrucht eines Rosengewächses ist, doch etwas Besonderes?!

Nicht nur an Weihnachten eine gefragte Nuss

Unter den Mandeln unterscheidet man die süßen Mandeln, Krachmandeln und Bittermandeln. Krachmandeln sind besonders leicht zu knacken und werden zu Weihnachten gerne zu gebrannten Mandeln verarbeitet, nichts duftet ‚weihnachtlicher‘. Bittermandeln sind roh nicht nur ungenießbar, sondern sogar giftig, da diese Blausäure enthält. Um Bittermandelöl (z.B. für Amaretto oder Marzipan) zu gewinnen, müssen diese Mandeln zuerst „entbittert“ werden.

Für uns genießbar, super lecker und am vielseitigsten nutzbar, ist die süße Mandel.

Aus ihr gewinnen wir Mandelöl, Mandelmehl und Mandelmus. Diese Produkte wiederum lassen sich zum Backen, Kochen, Naschen etc. verwenden. Die Mandel ist aber nicht nur vielseitig einsetzbar, sie ist auch richtig gesund und versorgt euch mit reichlich Nährstoffen.

100 g Mandeln enthalten z.B. 268 mg Magnesium, 264 mg Calcium und 705 mg Kalium. Laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) benötigen Erwachsene ungefähr 300-400 mg Magnesium, rund 1.000 mg Calcium und 2.000 mg Kalium am Tag. Typisch Steinfrucht enthält sie natürlich auch viel Fett – fast 50 g. Davon aber fast 32 g ungesättigte und gut 12 g mehrfach ungesättigte Fettsäuren.

Mandeln als Snack für zwischendurch

Bevor ihr also bei dem nächsten Heißhunger auf industriell-hergestellte Produkte zurückgreift, gönnt euch lieber eine Handvoll Mandeln. Anstatt künstliche Schönheitsmasken oder Haarkuren zu verwenden, probiert Mandelöl. Wir können euch versichern – ihr werdet begeistert sein!

Einmal von ihren Wirkungen überzeugt, werdet ihr sie nie mehr missen möchten und tut eurem Körper gleichzeitig etwas Gutes – egal ob innerlich oder äußerlich angewendet.

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